Solarkollektoren: Es muss nicht immer das Satteldach sein

Es gibt viele attraktive Möglichkeiten, Solarkollektoren am Gebäude zu installieren. Bild: Intelligent Heizen

Sonnenwärme kann man prima dazu nutzen, Trinkwasser zu erwärmen. Selbst im Frühjahr und im Herbst lohnt es sich noch. Die Sonnenenergie wird von den so genannten Kollektoren eingefangen. Da es für diese „Sammler“ ideal ist, wenn sie mit einer Neigung von 35 bis 50 Grad montiert werden, bieten sich die geneigten Dachflächen eines Satteldaches geradezu als Montageplatz an. Stimmt dann noch die Himmelsrichtung (Süd-, Südwest- oder Südostausrichtung sind genau richtig), steht dem Einfangen der Sonnenstrahlen nichts mehr im Wege.

Die Montage der Kollektoren kann dabei auf dem Dach (also über den Dachziegeln) oder auch im Dach integriert erfolgen. Bei der im Dach eingebetteten Anordnung ersetzt der Kollektor die Bedachung und sieht auf den ersten Blick wie ein Dachfenster aus. Aber auch Flachdächer, wie die von Garagen, Carports oder Wintergärten, sind geeignete Montageorte. Da hier allerdings die Neigung fehlt, ist eine Aufständerung für die optimale Kollektorneigung nötig. Pfiffig ist es auch, einem Kollektor mit „Zusatznutzen“ zu versehen: Montiert man diesen über der Haustür, kann er Vordach und Sonnensammler in einem sein.

So oder ähnlich gibt es viele Möglichkeiten, Solarkollektoren in das Gesamtbild des Gebäudes harmonisch einzufügen. Über die Möglichkeiten und über Nutzen und Finanzierung von Solaranlagen geben die Meisterbetriebe der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gerne Auskunft.

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